Essentielle Wandertipps

Eine Wanderung in den Bergen ist weit mehr als nur ein kleiner Spaziergang, wird aber leider allzu oft unterschätz. Hier ein paar Tipps, für alle Wanderanfänger:

Der Spätsommer ist eine wunderbare Zeit um die Berge zu erobern. Wer allerdings noch nicht oft wandern war, darf nicht den Fehler begehen und diese Sportart unterschätzen – eine Wanderung ist weit mehr als nur ein kleiner Spaziergang. Damit dein Ausflug auf jeden Fall zu einem Vergnügen, ohne böse Überraschungen wird, solltest du dich zumindest an diesen essentiellen Wandertipps orientieren.

  1. Wer rauf geht, muss auch wieder runter gehen
    Der Aufstieg ist geschafft, das Gipfelkreuz erreicht, die Arbeit ist voll bracht! Achtung, nicht ganz - auch der Rückweg muss noch geschafft werden und der wird von vielen Wanderanfängern unterschätz. Teile dir deine Energie so ein und wähle eine Strecke bei der auf jeden Fall auch den Rückweg noch bewältigen kannst. Wer müde ist, wird unaufmerksam. Mangelnde Kondition und Ermüdung sind sehr oft die Ursachen für Wanderunfälle.

  2. Hinterlasse nichts als Fußspuren
    Bei jeder Wanderung ist es wichtig etwas zu trinken dabei zu haben, bei längeren Strecken ist auch eine Jause empfehlenswert. Aber achte darauf, dass du keinen Müll herumliegen lässt! Nimm für dein Wasser eine Trinkflasche, die du auch unterwegs wieder auffüllen kannst und auch deine Jause ist in einer Frischhaltebox besser aufgehoben als in einem Einweg-Plastiksackerl.

  3. Richtiges Schuhwerk & Ausrüstung
    Mit Flip Flops auf den Berg gehen ist unverantwortlich! Auf so eine Idee kommt ja auch gar keiner, oder? Leider doch! Die Bergrettung trifft allzu häufig auf Wanderer mit schlechter – oder sollten wir besser sagen gar keiner – Ausrüstung. Bergschuhe sind ein absolutes Muss. Auch die Kleidung sollte den Gegebenheiten angepasst sein. In den Bergen darf man vor allem nicht unterschätzen, wie schnell sich das Wetter ändern kann. Wer sich nicht ganz sicher ist, was man alles bei einem Ausflug in die Berge, bzw. auf einer bestimmten Wanderroute, braucht, wendet sich am besten an die Einheimischen und die Gastgeberfamilien in den Hotels.

  4. Nimm eine Wanderkarte mit
    Wenn du mit der von dir gewählten Wanderroute noch nicht vertraut bist, nimm auf jeden Fall eine Wanderkarte mit. Diese bekommst du meist im Hotel, der Tourismusinformation oder, falls vorhanden, bei der Gondelstation. Mit einer Wanderkarte stellst du sicher, dass du auf dem richtigen Weg bleibst und vor allem auch, dass du den Weg zurück wieder findest. Mach dich auch mit den Kennzeichnungen entlang der Strecke vertraut und was die Symbole auf den Wegweisern zu bedeuten haben.

  5. Bleib auf den Wanderwegen
    Die markierten Wanderwege zu verlassen, bedeutet ganz klar sich in potentielle Gefahr zu begeben. Du könntest die Orientierung verlieren und dich verlaufen. Du könntest abstürzen, im unebenen Gelände ausrutschen und dich verletzen. Abseits der vorgesehenen Wanderwege hat es die Bergrettung noch schwerer dich zu finden. Auch aus Achtsamkeit vor der Natur und vor allem der Tiere die hier ihr zuhause haben, bleibt man auf den vorgesehenen Wegen.

  6. Behalte die Zeit im Auge
    Unterschätze nicht wie lange du für eine Strecke brauchst und wie dunkel es in den Bergen wird, sobald die Sonne untergegangen ist!