Treffpunkt 04.30 im Naturidyll Hotel Steinschalerhof. Ja, wer mit der Nachhaltigkeitsikone Johann Weiß wandern gehen will muss früh aus den Federn. Nach einem Vorfrühstück geht es los. Einstieg ins Auto, eine kurze Fahrt bringt uns zum Fuße des “Eisensteins” in der Sois (Kirchberg). Es folgt “die kleine Runde” wie sie Herr Weiß zu nennen pflegt. 2,5 Stunden Aufstieg ist also die “kleine Runde”, interessant.
Die erste Stunde geht man den Bach entlang bergauf, das ist nicht weiter anstrengend. Es wird rasch hell und die Steigung anspruchsvoller. Das Tempo wird konstant gehalten. Nach der “Übergangsleiter” (siehe Foto) wird es etwas anstrengender
Ein sehr schöner, aber etwas steiler Pfad verlangt sein letztes Zusammenspiel aus Muskeln und Kondition. Oben (auf dem Eisenstein) angekommen wird man mit einem sagenhaften Panorama-Blick entlohnt. Schneeberg, Rax, Tonoin, Veitsch, Hochschab, Ötscher bis hin zum Dachstein reicht hier der Blick bei schöner Sicht.
Es fühlt sich gut an, verschwitzt und hungrig, einen Moment inne zu halten und den Lohn seines Aufstiegs zu genießen. Es erinnert einen daran wie klein man doch im Vergleich zu dem Schauspiel von Mutter Natur ist. Es war die richtige Entscheidung heute früh aufzustehen. Am Gipfel in der Alm ist die Eisensteinhütte zum Einkehren. Die Betreiber, eine einheimische Familie, sind urig und freundlich. Klassisch wird Speck mit Spiegelei bestellt. Dazu gibt es den mitgebrachten Schnittlauch aus den Steinschaler Biogärten mit dem der Hüttenwirt immer versorgt wird. Es hat schon lange nicht so gut geschmeckt.
Über die Alm erfolgt auch der Abstieg Richtung Loich. Der Blick über die Weide mit leichtem Gefälle ist überraschend schön. Der Abstieg ist im Vergleich zum Aufstieg kurz und schmerzlos. Am anderen Ende des “Eisenstein” wartet bereits das Hotelshuttle und man wird zurück ins Hotel chauffiert. Es ist nicht einmal ¾ 10.00 vormittags. Das tolle Frühstücksbuffet steht noch bereit ….
